Freitag, 17. Januar 2014

Eis am Fischländer Hafen

Beim letzten Winterspaziergang ging's am Strand entlang. Heute möchte ich Euch gern zeigen, wie winterlich schön auch die "andere Seite" von Wustrow aussieht - bzw. aussehen kann, wenn's denn endlich mal Winter würde. ;-) Begleitet mich also, wenn Ihr mögt, hinüber zum Hafen und zum Bodden!

Die ersten Fotos vom zugefrorenen Hafen und vom weißen Bodden enstanden schon Anfang März 2010, wo ich zum ersten Mal ein richtig winterliches Fischland erleben durfte.


Wo im Sommer Boot an Boot festgemacht ist, herrscht nun eine beeindruckende weiße Leere unter einem blauen Himmel.

Wendet man sich zur anderen Seite, sieht der Hafen ein bisschen lebendiger aus - aber nur was Boote und Schiffe angeht. Leute sind kaum unterwegs...


Mein Lieblingsblick hinüber nach Barnstorf - diesmal im Eis!


Drei Jahre später etwa um dieselbe Zeit sah das ein bisschen anders aus - 
der Bodden fing gerade erst an zuzufrieren:


Das Eis sammelte sich in merkwürdigen Formationen um das Schilf - da musste ich mit der Kamera einfach draufhalten!



Ein paar nähere Blicke hinüber zu den Gehöften von Barnstorf, 
auf dem ersten Foto ist die Kunstscheune zu erkennen.



Aber der weite Ausblick ist nicht das einzige geniale Motiv - es gibt weitere tolle Eisformationen, die sich diesmal um die Buhnen herum gebildet haben:




Zum Schluss schweift mein Blick dann aber doch wieder in die Ferne, nämlich hinüber nach Ribnitz!


Mit dem Blick auf den Turm der Ribnitzer Marienkirche beende ich meinen Spaziergang und freue mich schon auf die nächsten Fischländer Winter-Impressionen.






Samstag, 4. Januar 2014

Fischländer Türen in ein neues Jahr

Ich bin mal gefragt worden, was ich denn an den Fischländer Türen so faszinierend finde. Da wäre natürlich die Tatsache zu nennen, dass jede ein Kleinod für sich ist. Sofort ins Auge fallen die Farben und die vielfältigen, wunderschönen Ornamente - und ganz generell, wie diese Türen so perfekt in das jeweilige Haus passen. Nicht zu vergessen all die Geschichten und die Leben, die sich hinter den Türen im Laufe der Zeit abgespielt haben.

Aber heute mir ging noch etwas anderes im Kopf herum - nämlich dass Türen immer auch Ausgang und Eingang sind. Keine große Sache an sich. ;-) Aber ich möchte passend dazu sozusagen "metaphorisch" deshalb diese Türen als Ausgang aus dem alten Jahr 2013 und Eingang ins neue Jahr 2014 betrachten und Euch ein paar meiner Lieblings-Fischland-Türen zeigen - verbunden mit ganz vielen guten Wünschen für Euch alle!

Den Anfang macht eine Tür in der Parkstraße, und zwar die vom Haus von Hedwig Woermann, einer weitgereisten Malerin, die viele Jahrzehnte auf dem Fischland gelebt hat.


Über der Tür befindet sich ein sehr hübscher Glaseinsatz, hier noch mal gesondert zu sehen:

Auch die nächste Tür findet man in der Parkstraße, wenn man sie ein wenig weiter hinunter in Richtung See geht. Das B bedeutet Büdnerei - früher die Bezeichnung eines Hauses, das sowohl als Wohnraum als auch als Unterbringung für Tiere diente.


Dieser eher schlichten Tür begegnet man in der Lindenstraße - die wunderbar warmen Farben passen perfekt zu den sie umgebenden Hausziegeln:


Und wo wir bei warmen Farben sind - hier die "Sonnenovale", die man so häufig auf den Türflügeln sieht - ebenfalls zu bewundern in der Lindenstraße:


Diese Tür in der Karl-Marx-Straße wurde sehr hübsch herbstlich geschmückt:


Auch die Strandstraße hat in ihren Kapitänshäusern sehr schöne Türen zu bieten:



Immer wieder ein Highlight - ich habe sie in meinem Buchtipp zu den Haustürschichten schon einmal gezeigt - ist eine der ältesten Haustüren auf dem Fischland überhaupt: Neue Straße 1.


Und hier - zurück in der Lindenstraße - ist hinter dieser Tür ein Zimmer frei!


Und wer möchte nicht mal durch eine so wunderschöne Tür hindurchgehen und sehen, was sich dahinter so alles verbirgt?! ;-)))

In diesem Sinne wünsche ich Euch für 2014 wundervolle Entdeckungsreisen!