Freitag, 22. November 2013

Fischländer Romantik...

Stecke gerade bis über beide Ohren in Arbeit, deshalb ist hier zurzeit so wenig los ... Zwischendurch aber jetzt bisschen Fischländer Romantik zur Abendstunde!



Freitag, 8. November 2013

Bilder zur Leserunde „Fischland-Rache“

Zurzeit läuft auf www.buechereule.de eine Leserunde zu meinem Regio-Krimi „Fischland-Rache“. Auf Anregung einer Teilnehmerin (huhu!), möchte ich hier parallel dazu ein paar Fotos zeigen.

Wichtigstes zuerst: Das Haus, das Vorbild war für jenes, in dem Inga Lange ihr Restaurant „FischLänder“ betreibt. Es steht in der Karl-Marx-Straße.


Wenn man im Wintergarten sitzt, kann man auf die Alte Eiche schauen - hier im Sommer, im Winter wird um sie herum ein Weihnachtsmarkt veranstaltet.


Die Mordwaffe wurde auf diesem Bunker vorm Hohen Ufer gefunden:

 
Bruno Ewalds Haus steht im Grünen Weg, auf der Bodden-Seite von Wustrow. 
Hiervon hab ich mich inspirieren lassen:


Inzwischen hat der echte Eigentümer des Hauses der Tür übrigens mehr Farbe angedeihen lassen:


Saschas Beerdigung findet zu Pauls Entsetzen auf dem Fischländer Friedhof statt, der aber abgesehen davon unbedingt einen Besuch lohnt – hier die Allee und der Hügel alter Grabsteine:



Einmal nicht auf dem Fischland, sondern auf Stralsunds Fährstraße – das Haus, in dem Dietrich wohnt und der Brunnen, auf den er im Epilog hinunterschaut:




Für einen allgemeinen Eindruck, wie's auf dem Fischland aussieht, seht gern in den einen oder anderen Post hinein - und hier gibt's einen kleinen Rundgang durch Wustrow. :-) Falls jemand noch was Bestimmtes sehen möchte, gern hier kommentieren oder in der Leserunde nachfragen!

Und es kamen noch ein paar Wünsche!

Da wir gerade noch in Stralsund sind, hier eine Straße, die mich zu Saschas Wohnhaus inspiriert hat:


 Bleiben wir bei Sascha. Hier kommt der Waldweg, der zu den Ferienhäuschen weiter weg führt. Ihr müsst Euch das natürlich novembermäßig weniger belaubt vorstellen. ;-) Links im Gebüsch wird Sascha gefunden.


Der Strandübergang, den Paul hochkommt, während Kassandra mit Dietrich redet:


Pauls Haus habe ich komplett erfunden, davon kann ich nicht mal eine Inspiration zeigen. Auch für Kassandras Haus gab es keine direkte Vorlage, es ist "zusammengewürfelt" aus mehreren Kapitänshäusern der Lindenstraße, es könnte etwa so aussehen (nur mit grünen Fensterläden, wie beschrieben):


Einige der Bilder - wie z. B. die vom Waldweg und der Straße mit Saschas Haus - sind tatsächlich Recherchefotos, die Qualität ist daher nicht gerade 1a, aber die Fotos erfüllten für mich ihren Zweck. ;-)


Samstag, 2. November 2013

Die Fischländer Kirche

Nach so viel buntem Herbst und den Muscheln möchte ich Euch heute wieder ein bisschen von Wustrow zeigen und die Fischländer Kirche vorstellen! Der kleine Hügel am Ortseingang von Wustrow war sehr wahrscheinlich schon immer ein heiliger Ort. Bereits die Slawen sollen dort einen Tempel gebaut haben, und nach der Christianisierung wurde eine Feldsteinkirche errichtet, die aber im 19. Jahrhundert endgültig zu klein wurde für die wachsende Bevölkerung. Und so baute man eine neue Kirche - für die stolze Summe von 32.000 Talern. Geweiht wurde sie im Jahr 1873, und das ist die Kirche, die ihr heute hier sehen könnt.




Da die Kirche auf eben jenem Hügel steht, kann man sie nicht nur als Erstes erkennen, wenn man aus Richtung Dierhagen auf das Fischland kommt, sondern hat auch sonst aus vielen Perspektiven einen wunderschönen Blick auf sie.

Vom Hafen:

 

Oder vom Bodden-Ufer über das weite Feld:

Auch von innen ist die Kirche unbedingt sehenswert. Das Altarbild zeigt die Rettung des sinkenden Petrus:


Gegenüber auf der Empore steht die Orgel. Die ist ein bisschen neuer als der Kirchenbau. Sie stammt aus dem Jahre 1971, hat zwei Manuale und ein Pedal und in den dreizehn Registern stehen 986 Pfeifen.


Das Votivschiff, das Ihr vor der Orgel seht, ist der dreimastige Klipper "Hoffnung", der schon in der alten Feldsteinkirche hing. Hier noch mal in seiner ganzen Schönheit:


Eine ganz andere Perspektive auf die "Hoffnung":


Über der Nordempore hängt die "Deo Gloria", die Kapitän Saeger baute:


Und das Votivschiff "Christiana" über der Südempore stammt vom Dierhäger Fischer Emil Otto:


 In der Kirche finden auch regelmäßig Konzerte statt, so vielfältig wie stimmungsvoll und schön.
Die Atmsophäre ist dann wieder eine ganz andere und lässt sich in den folgenden Bildern vielleicht ganz gut erahnen:



Die Tauffünte stammt aus Gotland aus dem 14. Jahrhundert.
Sie wurde in Kalkstein gehauen und ist mit Lilien verziert:
 

Die Kerze beteiligt sich an Sabine Gimms Aktion Ganz nah dran. ;-)


Und natürlich macht die Kirche bei Nacht auch von außen eine gute Figur!