Donnerstag, 29. August 2013

Licht-Blicke

Angeregt durch Nordlichts Licht-Post habe ich meine Fotos nach schönen Licht-Blicken durchforstet und stelle sie Euch hier einfach mal kommentarlos vor. Sie sprechen für sich, finde ich - und ich hoffe, sie gefallen Euch!






Nehmt ein bisschen Sonne mit!

Dienstag, 27. August 2013

Ein Ausflug nach ... Stralsund

Nur etwa 60 Kilometer vom Fischland entfernt liegt die Hansestadt Stralsund, zu der ich Euch heute mitnehmen möchte. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, und das zu verstehen, ist nicht schwer, wenn man einmal da war!

Stralsund wird auch "das Venedig des Nordens" genannt. Warum - das kann man am besten sehen, wenn man den Turm der Marienkirche am Neuen Markt erklimmt.


Von da aus hat man nämlich diese Ausblicke:




Vom neuen Markt kann man durch kleine Gassen zur Ossenreyerstraße laufen, der Hauptgeschäftsstraße Stralsunds mit unzähligen Geschäften in wunderschönen Häusern mit Giebeln wie diesen:



Unterwegs entdeckt man den Turm der Jakobikirche:


Und dann landet man schon bald beim Rathaus und der dahinter liegenden St.-Nikolai-Kirche, der eine Turmspitze fehlt. Beides wird bereits im 13. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Rathaus allein ist schon so faszinierend schön, dass ich gar nicht genug bekommen konnte vom Fotografieren. Lasst Euch mit ein paar Eindrücken von meiner Faszination anstecken:




 

Hier stehen wir nun schon auf dem Alten Markt und begutachten die sieben Schmucktürmchen der Schaufassade:



Einmal umdrehen bitte - und das ist der Alte Markt:


Von hier aus können wir weiterwandern zum Hafen mit der Gorch Fock I und dem Ozeaneum, durch die Fährstraße zum Johanniskloster oder durch die Mühlenstraße zum Deutschen Meeresmuseum -
beim nächsten Ausflug nach Stralsund! ;-)


Dienstag, 13. August 2013

Meine "Fischländereien" II

Hier kommen mal wieder ein paar „Fischländereien“. Ihr erinnert Euch vielleicht: meine über die Jahre gesammelten Kleinigkeiten – jede ein Stückchen Fischland.

Hieran wäre ich fast vorbeigelaufen – mit den Augen schon beim Hafen, der gegenüber liegt, hätte ich diese kleine Schönheit übersehen. Zum Glück war mein GG Jörg aufmerksamer:


Enten sieht man eigentlich mehr am Bodden, aber ab und zu „verirren“ sie sich auch an die See. Besonders gern offenbar im Winter, da habe ich schon viele gesehen. Diese nimmt aber ein Sommerbad.


Ein Blick auf ein Sandhäufchen aus einer ganz anderen Perspektive – wirkt fast wie eine Düne, oder?


Ein einsamer Strandhafer genießt die Sonne.


Diese Lampe fand ich in der Nähe der „Stinne“.
Bestimmt sorgt sie nach Sonnenuntergang dafür, dass man immer den Weg findet.


Sanddorn!! Es gibt ja kaum was, was es nicht mit/aus Sanddorn gibt – und das ist gut so!
Von erfrischendem Duschgel im Sommer bis zum heißen Sanddornsaft im Winter kann man damit nix falsch machen.


Auch hiermit kann man nichts falsch machen – der Hühnergott bringt Glück!


Ein gelber Farbfleck wurde an den Strand gespült.


Meine Fischländereien für heute beschließe ich wie die letzten: mit einer Muschel! :-)



Montag, 5. August 2013

Die Seebrücke


1886 bekam Wustrow seine erste Seebrücke mit einer stolzen Länge von 50 Metern. Mitte der 1930er Jahre war sie leider schon so beschädigt, dass sie in den 1940ern endgültig dem Eis im Winter nicht mehr standhielt und jahrzehntelang nur noch ein paar Pfähle aus der See guckten. 1992/93 wurde dann die heutige 240 Meter lange Seebrücke gebaut.

In einem zurückliegenden Post habe ich gesagt, dass die Buhnen zu meinen Lieblings-Fotomotiven gehören. Das gilt auch für die Seebrücke – sie sieht einfach immer toll aus, egal, aus welcher Entfernung, Perspektive und unter welchem Himmel!



 














Gleich vorn am Brückenaufgang trifft man auf Swantewit, den Gott der Slawen, die diesen Landstrich einst bewohnten und ihn Swante Wustrow nannten: Heilige Insel. Der alte Gott hatte vier Köpfe, von denen zwei nach rechts und zwei nach links sahen, was Wachsamkeit und Allwissenheit symbolisierte. Swantewit war aber nicht nur wachsam und allwissend – er war auch nicht gerade zimperlich, sondern forderte jedes Jahr ein Menschenopfer.

Naja, ein bisschen furchteinflößend sieht er ja auch aus, oder?

Skultpur Swantewit (2000/2001) aus Sandstein von Christine Dewerny

Danach liegt die Brücke in voller Länge vor uns!


Auf dem Weg zum Brückenkopf lohnt ein Blick zurück zum Strand – in beide Richtungen.



Diese Möwe findet die Aussicht anscheinend auch lohnend – wohin schaut sie wohl?


Ahaaa! Sie hat unten in der See einen Kumpel entdeckt! 


Weiter in Richtung Brückenkopf haben sich noch mehr Möwen gemütlich niedergelassen.


Und dann sind wir endlich da:


Hier kann man prima die Ruhe genießen und lange, lange Zeit den Anglern zusehen.


Wenn man doch schon wieder ein bisschen eher zum Strand zurückschlendern möchte, erkennt man, dass das milde Abendlicht auch Swantewit verändert hat. Er wirkt sogar ein bisschen ... milde. ;-)


Swantewit hat auch für ruhige See gesorgt, so dass für die Besatzung eines der selten an der Brücke Halt machenden Boote keine Gefahr für Leib und Leben besteht.


Klar, die Aussicht auf einen Sonnenuntergang wie diesen hier kann ja nur milde stimmen!